Mittelstreckenraketen

Mittelstreckenraketen sind Raketen mit Reichweiten zwischen 1000 und 5000 Kilometern.

Im Ost-West-Konflikt kam es zwischen den Supermächten USA und UdSSR immer wieder zu schwersten Krisen, wenn sie versuchten, Mittelstreckenraketen in Reichweite der anderen Supermacht zu stationieren.

Die besondere Gefährlichkeit solcher Stationierungen im Vergleich zu Langstreckenraketen besteht in der Kürze der "Vorwarnzeit", wodurch das Risiko von Missverständnissen und ungewollten Atomkriegs praktisch NULL war.

Allerdings: Solange Atomraketen auch auf U-Booten stationiert werden, die vor den Küsten der jeweils anderen Macht rumschleichen, ist das beschriebene Risiko eines ungewollten Atomkriegs noch immer nicht aus der Welt.

Und gänzlich: Denn auch die entferntest stationierten Interkontinentalraketen sind einfach zu schnell, um sinnvoll von "Vorwarnzeiten" sprechen zu können.

Markus S. Rabanus  200605 / 20170815

Zwei politische Krisen im Zusammenhang mit Mittelstreckenraketen:

>> Kuba-Krise 1962 Ein russischer U-Boot-Kommandant hatte den Atomwaffeneinsatz angeordnet. 

>> Nachrüstung 1980 ff., die mal wieder keine "Nachrüstung" war

wikipediaFoto

Deutsche Rüstungsfirmen bastelten Transportsysteme und vieles mehr.
Ich halte das für einen Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag.

msr
200805

weitere Infos >> http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelstreckenrakete

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Der Verstand muss schärfer sein als alle Munition.