Rache ist die Wiederholung von Unrecht.
Das stimmt nicht immer.

 

 
So stimmt es und ist ein Unterschied.

  

Rache wird nicht dadurch zu Recht, 
dass sie aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit entsteht.

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Viele kennen die Gefühle, die aus ungerechter Bestrafung resultieren: Als "ungerecht" wird Bestrafung immer dann empfunden, wenn sie in ihrer  Wirkung über die Wirkung der vorangegangenen Tat hinausgeht oder mit dieser Tat wenig gemeinsam hat. 
Wer sich ungerecht behandelt fühlt, neigt dazu, für dieses Unrecht Rache bzw. Revanche zu nehmen, wodurch eine Kette von wechselseitiger Schadenszufügung in Gang gesetzt wird, die günstigerenfalls dann endet, wenn eine Seite zur Vernunft gelangt und die Abfolge von Gewalt und Gegengewalt stoppt.  Weit häufiger endet die Gewalt jedoch erst, wenn eine Seite restlos am Ende ist.
 
Rache ist der untauglichste Versuch zur Rechtsfindung 
und leugnet die Fähigkeit zur Schaffung hegemonialer Strukturen, 
die bessere Gerechtigkeit schaffen.
 

Sven update200302;200507

 

>> RACHEGEFÜHLE <<

  

? >> Auge um Auge, Zahn um Zahn << ?

   

Relevanz:  Revanchismus, Selbstjustiz, Abschreckungsstrategie, Unrechtsvergeltung  Rache und Recht
  
Rache ist mit Judentum und Christentum unvereinbar.
Zivilcourage-Schulung

DIALOG-LEXIKON