Tierschutz und Naturschutz
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Gandhi
: "Eine Zivilisation kann man danach beurteilen, wie sie ihre Tiere behandelt."
Zuweilen gibt es Leute, die Tiere besser behandeln als Menschen.
Darum das Wörtchen "auch" ergänzen:

"Eine Zivilisation kann man auch danach beurteilen, 
wie sie ihre Tiere behandelt."

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>> Tiere haben Seele

Mai 2002: Der Bundestag beschloss die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz (Einfügung in roten Lettern):

Art. 20a GG

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Tierschutzgesetz § 2 Ordnungsgemäße Tierbetreuung

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Tierschutzgesetz § 17 Strafbarkeit

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier
a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Tierschutzgesetz § 18 Bußgeld ....  "bis zu 25.000 EURO" = lächerliche Obergrenze für Massentierquäler  
 
Stand 2015-07

www.Dialoglexikon.de

Trotz Art.20a GG tut sich die Politik noch immer schwer, den Menschen als Teil der Natur zu begreifen.


Der Mensch sieht sich nur in Verantwortung gegenüber sich selbst und nicht als Teil des Ganzen ...  

Ob ihm auf diese Weise gelingt, die erforderliche ACHTUNG gegenüber der Umwelt herzustellen, halte ich für fraglich.  

Die Natur ist nicht nur Lebensgrundlage, sondern ebenso sehr Lebensgrund.

Ein Kulturbegriff, der Pflanzen und Tiere nur als  "Lebensgrundlage" versteht, reduziert die Welt auf ein Konsumgut und wird sie verbrauchen.

Sicherlich gingen emanzipatorische Prozesse einher, als der Mensch nicht mehr auf jedem Berg und in jeder Wolke ihm feindlich gesonnene Götter und Schicksalsquellen sah. 
Was jedoch wäre gewonnen, wenn der überwundene  Aberglaube in dem selbstgefährdenden Irrglauben seine letzte Nachfolge gefunden haben sollte, alles beherrschen zu müssen oder beherrschen können, beherrschen zu dürfen?  

Die Natur ist das Universum des Menschen und er wird bei aller Anmaßung, ob er sich religiös dazu berufen oder wissenschaftlich dazu befähigt glaubt, nicht über das geringe Maß seiner selbst ihr "Beherrscher" sein.

Die Natur ist nicht einfach  nur eine "Speisekammer", sondern Lebensraum im umfassendsten Sinn des Begriffs. Die Natur vermittelt Lebensfreude und Herausforderung. 

Wenn nach einer Wechselbeziehung Mensch Natur zu fragen lohnt, dann nur in der Weise, dass der Mensch zu versuchen hat, sich in ihr zu behaupten (Naturkatastrophen, Ressourcennutzung) und sich ihrer zu erfreuen.
Sven

Beobachten, was sich nun ändert:
- "Artgerechte Haltung" und Massentierhaltung,
- unnötig weite Tiertransporte,
- Tierversuche für Kosmetika,
- Verbot von Ziervogel-Importen,

- Verbot der Hobby-Jagd,

- Thema Schächten,
2016 >>  Zum Tod des Toreros
 
- angemessene Bestrafung von Tierquälern

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