An die katholische Kirche & "Prolife"-Aktivisten: 

Wer vergewaltigten Frauen helfen will, tut recht, aber nur, wenn er Hilfe auch kann und nicht diktiert.
Aber wer sich Vergewaltigten aufzwingt oder ihnen die Abtreibung verbietet, der setzt die Vergewaltigung fort. 

Jedes ungeborene Kind ist Leben der Schwangeren und soll ihr Wunschkind sein - und allein ihre Entscheidung.
Es ist zweifelhaft genug, dass wir den Schwangeren mit Fristen dreinreden.

Markus S. Rabanus
  2015-07-26

Anlass: In Paraguay wurde einem Mädchen, die als Zehnjährige von ihrem Stiefvater vergewaltigt wurde, der Schwangerschaftsabbruch verweigert. 

In vielen europäischen Ländern gibt es ebenfalls Abtreibungsverbote, wenngleich sich Wohlhabendere mit Auslandsreisen behelfen, während sich die Ärmeren Pfuschern anvertrauen.

Die WHO schätzt, dass durch Abtreibungs-Pfuscherei jährlich 47.000 Mädchen und Frauen sterben.

Weltweit gebären nach Schätzungen von Hilfsorganisationen mehr als 1 Mio. Mädchen jünger als 15 Jahre alt Kinder. 

Weltweit leben 40 Prozent aller Frauen in Ländern, in denen sich neben Religionen und Ideologien auch der Staat in Schwangerschaften strafrechtlich einmischt.


Ob eine Schwangerschaft gewollt ist oder abgebrochen wird, muss zum Selbstbestimmungsrecht der Frau gehören. Niemandem sonst.

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