Spieltheorie

Die (wirtschaftswissenschaftliche) Spieltheorie banalisiert gesellschaftliche und ökologische Widersprüche und kann selbst den Bekennern des Spieltriebs auch in wirtschaftlichen und politischen Dingen keine adäquate Theorie für existentielles Denken und Tun sein, da Begründung (Motive) und Wirkung (z.B. Elend) gegensätzlich werden können.

Der Begriff "Spiel" mag psychologisch anfänglichen Sinn machen, aber verkehrt sich zu häufig zur Rationalisierung rücksichtslosen Verhaltens.

Meine Ablehnung gegenüber der Spieltheorie beruht demnach auf psychologischer, politischer und letztlich moral-philosophischer Grundlage: Wer das Spiel nicht pervertieren will, muss entweder dafür Sorge tragen, dass es auch wirklich nur Spiel ist (z.B. Monopoly) oder sich Spielregeln gelten lassen, die aus dem vermeintlichen Spiel kein Verbrechen werden lässt.

msr200601            DISKUSSION


>> Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit  Hedonismus, Strategiespiele, Monopoly, Brot und Spiele

lexikalisch >> http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie 

>> Wirtschaftswissenschaften

>> Wirtschaft

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