Mieterauswahl u. Vorschlagsrecht

"Wen haben Sie denn da ausgesucht?" - So wird nicht selten die Verwaltung von Mietern und Vermietern gefragt, wenn ein neuer Mieter nicht die Erwartungen erfüllt. Und das lässt sich weitgehend vermeiden.

Wohnimmobilien sind ein soziales und teures Wirtschaftsgut. Darum kommt es entscheidend darauf an, Mieter zu finden, die gute Hausgemeinschaft gewährleisten und mit dem Wirtschaftsgut pfleglich umgehen. 

In Vorstellungsgesprächen lassen sich auch erfahrene Verwaltungen von vermeintlich netten Mietinteressenten hinters Licht führen, zumal unzuverlässige Mietinteressenten häufig die besten "Empfehlungsschreiben" von Vorverwaltungen mitbringen, weil die einfach nur froh sind, schwierige Leute loszuwerden.

Es hat sich bewährt, dass wir in der Mieterauswahl Vorschläge unserer Mieter bevorzugen, weil sie es sind, die mit diesen neuen Mietern unter einem Dach leben werden, also überlegen, mit wem es mehr oder weniger gut funktioniert.

Solches Vorschlagsrecht erfüllt allerdings nur dann seinen Zweck, wenn Altmieter und Mietinteressenten auf heimliche "Maklerabreden" miteinander verzichten, denn solche Abreden sind ein schlechter Auftakt für das Zusammenleben und verzerren die Empfehlung, was sich auch in Konfliktfällen herausstellen kann.

  
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