Immobilienverwaltung


Seit 1984, seit 1987 eigenständig        >>
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Zur Zeit nehmen wir keine weiteren Verwaltungsaufträge an.

Erforderlichenfalls sind wir Ihnen bei der Vermittlung einer zuverlässigen Verwaltung behilflich.

Es ist sinnvoll, eine Verwaltung zu beauftragen, deren Sitz möglichste Nähe zur Immobilie hat, auch wenn Verwaltungen in ihrer Werbung so tun, als seien größere Entfernungen für sie "ganz normal und kein Problem". Das ist nämlich sehr wohl ein Problem, weil größere Entfernungen für die Verwaltung höhere Kosten verursachen. Es wäre naiv, wenn ein Auftraggeber sich Glauben machen lässt, ein Problem des Beauftragten sei nicht zugleich ein Problem für den Auftraggeber. 

Fragen Sie, in welchen Zeitabständen der Verwalter die Immobilie aufsucht, "durchschnittlich pro Woche, Monat, Quartal oder pro Jahr".
Überlegen Sie zuvor genau, in welchen Fristen spätestens ein Verwalter tatsächlich vor Ort sein sollte und vereinbaren Sie die Mindesthäufigkeit im Verwaltervertrag als verbindlich. 
Gleichwohl ist eine Verwaltung kein Wachschutz, auch kein Hauswart, muss sich aber durch eigene Objektbesuche vergewissern, ob alles dem Anschein nach funktioniert. - Eine Immobilie zu verwalten muss mehr als bloße Buchhaltung sein, sonst ist es eine schlechte Immobilienverwaltung.

Vereinbaren Sie, dass ein Objekttagebuch geführt wird, 
- in dem die Objektbesuche datiert und der Besuchsgrund verzeichnet wird,
- in dem die Mieter-, Handwerkerkontakte und das Mahnwesen festgehalten werden.,.
 
Verwalter-Bonität

Fragen Sie nach Referenzen, kontaktieren Sie andere Auftraggeber nach deren Erfahrungen, besuchen Sie die Referenzobjekte.
Fragen Sie nach verlorenen Aufträgen und erfragen Sie dort die Gründe. Nicht jeder Grund muss für Sie ausschlaggebend sein, aber Sie sollten wenigstens die subjektiven Erfahrungen verlorener Auftraggeber kennen und mit dem Verwalterkandidat diskutieren, denn Sie vertrauen ihm immerhin einen wichtigen Teil Ihres Vermögens an.

Und fragen Sie auch die von ihm verwalteten Mieter/Pächter, denn auch die müssen mit dem Verwalter zufrieden sein, weil der Verwalter ein Dienstleister beider Vertragsseiten ist, was leider einigen Auftraggebern nicht spontan einleuchtet, weil sie den Verwalter aussuchen, bezahlen, dann aber möglicherweise verkennen, wie wichtig die Zufriedenheit der Mieter ist.

Schauen Sie sich, nach Besuch einer Referenzimmobilie die dazu gehörende Jahresabrechnung an, denn die beste Immobilie wäre schlecht, wenn sie defizitär ist.

Holen Sie Schufa-Auskunft ein. Lassen Sie sich durch Ihren potentiellen Verwalter bevollmächtigen, bei dessen Finanzamt Auskunft einzuholen, ob er seinen steuerlichen Verpflichtungen nachkommt. Desgleichen verlangen Sie Bankauskunft. 

Welche Rechtsform hat das Verwaltungsunternehmen? Wenn es eine GmbH ist, wie vergewissert ist Ihnen dann die Haftung? Wenn es ein persönlich haftender Kaufmannsbetrieb ist, wie vermögend ist er, um für seine geschäftlichen Handlungen zu haften? 

Hat Ihr Verwalter eine Vermögenshaftpflichtversicherung? Welche Deckungssumme? 

Welche Ausbildung hat Ihr Verwalter?  Es kann praktisch jeder "Verwalter" sein, denn es gibt für diesen Beruf keine Berufsordnung, aber ist er auch betriebswirtschaftlich, juristisch und in Bauangelegenheiten hinreichend qualifiziert? Die Verwalteraufgaben sind vielschichtig, so dass eine dieser genannten Qualifikationen allein überhaupt nicht ausreichen kann.

Möglicherweise gehen solche Fragen dem Verwalter "zu weit". Dann ist er darin nicht professionell. Aber das wiederum liegt daran, dass viele Auftraggeber auf solche Fragen verzichten. Und sei es aus Höflichkeit. Dann möge man überlegen, dass sich auch unbequemere Fragen höflich stellen lassen.

Lassen Sie sich nicht blenden von schicken Verwalterbüros. Es ist wichtiger, dass die verwalteten Immobilien und dazu ergangene Abrechnungen auf Sie einen guten Eindruck machen.

Immobilienverwaltungsvollmacht

Verband >> DIVV  www.immobilienverwalter.de

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