Biden

Joe Biden war außenpolitisch bei vielen verheerenden Entscheidungen dabei, aber bedauerte vieles davon wenigstens, wie es den guten Menschen von schlechten Menschen unterscheidt. 
Und die Kritik an ihm steht vielen Leut' weniger zu als mir, denn wer bloß "gegen die Kriege" war, wie es auch alle Kriegstreiber seit knapp 100 Jahren von sich behaupten, aber zur Konfliktbeilegung nichts vorschlug, sollte mal besser die Klappe halten und überlegen, es künftig anders zu machen. 

Ich propagiere zwar oft die Unterstützung für das "kleinere Übel", wenn alternativlos zum "größen Übel", wie bspw. in Stichwahlen zur Macht, aber es sei wiederholt: Ich betrachte Biden nicht als Übel, sondern als "guten Menschen". 
Und er würde es uns eher recht machen als viele andere, wenn wir mitdenken und positiv Einfluss auf Politik nehmen. Darauf können wir erst dann etwas einbilden, wenn wenigstens die eigene Regierung für Richtigeres eintritt.
Denn das ist der "demokratische Dienstweg", so lange es uns an einem demokratischerem Weltparlament fehlt, dem sich auch die "Supermächte" unterzuordnen hätten.

Markus S. Rabanus  20201114 

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